RUSSISCH-BLAU

Unsere Katzen sind Familienmitglieder. Mit ihnen wird erzählt, gespielt und geschmust. Wir verbringen so viel wie möglich Zeit miteinander. In unserem Haus können sich die Katzen überall frei bewegen und haben daher, obwohl sie keine „Draußen“-Katzen sind, viel Freiraum zum Springen, Klettern, Toben und natürlich auch zum Dösen, Schmusen und Kuscheln. Wie es sich für einen katzenfreundlichen Haushalt gehört, wurden natürlich einige Bereiche auch extra katzenfreundlich für unsere Vierbeiner ausgestaltet. 

Das fand ich neulich in meiner "flow". Wer es nicht glaubt, sollte sich eine Katze anschaffen.

Für mich ist das Besondere an Russisch-Blau-Katzen ihre Menschenbezogenheit. 

 

Im Unterschied zur Hauskatze, die gern stundenlang im Garten herumstromert und in lauen Nächten das nach-Hause-zu-ihren-Menschen-kommen ganz vergisst, sucht eine Russisch Blau immer die Nähe ihrer Menschen. Wenn der Mensch nicht in der Nähe ist, möchte sie gar nicht im Garten oder auf der Terrasse bleiben, so interessant es dort auch schnuppert. Ich denke daher, die Russisch-Blau ist gut geeignet für eine Wohnungshaltung, sie wird sich hier nicht  eingesperrt fühlen. Wichtig ist, dass die Wohnung nicht zu beengt ist und sie ihrem Drang zu spielen und dabei auch mal zu rennen und hoch zu springen nachgehen kann. Sie wird sich dabei sehr elegant bewegen und in der Regel auch nichts herunterschmeißen. Das kann nur bei ganz jungen Katzen mal passieren, ab dem vollendeten 1. Jahr kennt ihre Russisch-Blau Katze ihr Zuhause genau. Sehr wichtig ist auch ein möglichst hoch gelegenes weiches und warmes Plätzchen als Ausguck sowie zum Dösen. 

Egal, was der Mensch auch tut, es ist interessant für die Russisch Blau. Sofern sie nicht gerade schläft, verfolgt sie ihren Menschen oft auf Schritt und Tritt.  Manchmal fixiert sie ihren Menschen geradezu und schaut ihm tief in die Augen, so als könnten sie Gedanken lesen. Wenn sie ihren Menschen beim arbeiten oder lesen genau beobachtet, hat man den Eindruck, sie würde sofort alles nachmachen, sobald man sich auch nur umdreht. Manchmal versucht sie aber auch wirklich zu helfen, indem sie mit ihren ausgestreckten Pfötchen ganz behutsam selbst zufasst.

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© Kerstin Dietrich